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Stachelbeerschnaps

auch: Stachelbeerbrand

Stachelbeeren als Verwandte der Johannisbeeren werden nicht so oft gebrannt wie Johannisbeerschnaps oder Johannisbeergeist. Dies ist auf den geringen Anbau zurückzuführen. Allerdings ist der Schnaps aus der Frucht mit der dicken Schale sehr typisch und deutlich. Auch die Ausbeute liegt höher als bei den Johannisbeeren.

Je nach Sorte können sehr geschmacksintensive und sortentypische Stachelbeerschnäpse gebrannt werden. Eine geschmackliche Unterscheidung zwischen roten und grünen Stachelbeeren erfolgt nicht. Alle beim Johannisbeerschnaps beschriebenen Punkte zum Methanolgehalt gelten auch hier entsprechend.

Schnaps aus der Stachelbeere ist durch Johannisbeeraromen und den zarten Geschmack der Kerne in der Frucht charakterisiert. Eine klare Aromastruktur ergibt leicht wiedererkennbare und sehr lange anhaltende Stachelbeerbrände. Auch die Haltbarkeit der Aromen der Frucht ist als gut zu bezeichnen. Überreife Stachelbeeren führen im Schnaps zu einem intensiven "Mäuseln", was nicht gewollt ist.

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