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Weinbrand

Wein
Destillate aus Wein sind zumeist eher neutral und verhalten. Nur sehr aromaintensive Traubensorten ergeben würzige Brände. Der fertige Wein wird direkt nach Gärende und möglichst ungeschwefelt destilliert. Beim klassischen Weinbrand wird auch die Hefe mitdestilliert, damit der Brand etwas mehr Körper erhält. Werden ältere, geschwefelte Weine destilliert, so müssen sie entschwefelt werden. Die einfachste Art der Entschwefelung ist während der doppelten Destillation, wo während des Feinbrennens Entsäuerungskalk mitdestilliert wird.

Vorsicht bei Entsäuerungskalk
Beim Destillieren mit Entsäuerungskalk ist der Kessel sofort beim Entleeren mit frischem Wasser zu reinigen!
Bei der Kolonnendestillation kann die Entschwefelung mit H202 durchgeführt werden. Der fertige Branntwein aus Wein (noch farblos) wird dann mindestens ein halbes Jahr im Holzfass gelagert und darf erst danach als Weinbrand bezeichnet werden.
Das farblose Destillat aus Wein wird als Branntwein bezeichnet. Diese Produkte sind im Fruchtaroma zumeist etwas verhalten. Erst nach entsprechend langer Holzfasslagerung darf" Weinbrand" am Etikett stehen. Das Aroma wird dabei meist vom Holz dominiert. Nur wirklich gut gemachte und harmonische Brände können bei Verkostungen bestehen. Viele Weinbrände werden noch mit Zucker aufgebessert, um mehr Körper zu erhalten.

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