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Traubenschnaps

auch: Traubenbrand, Trauben-Obstbrand

Die Traube eignet sich neben der Weinherstellung hervorragend zur Verarbeitung zu Traubenschnaps. Durch die vielen verschiedenen Sorten sind unterschiedliche Geschmacksrichtungen dieser Obstbrände möglich. Besonders aromatische Varianten haben ihre Liebhaber und sind vom Kunden auch als Sorte zu erkennen. Durch den hohen Anteil an Flüssigkeit sind Traubenmaischen eher leicht zu verarbeiten und brauchen nicht allzu stark behandelt zu werden. Der pH-Wert der Maische liegt gewöhnlich schon im passenden Bereich. Die frischen Trauben werden geerntet und anschließend von den Kämmen befreit. Sollten die Stiele dabei bleiben, so ist immer eine herbe Note erkennbar. Auch die Verarbeitung wird durch die Stiele etwas erschwert, da oftmals ein Verstopfen des Abflusses das Endergebnis ist.

Schnapsflasche schmalBadische Traubenschnäpse im Vergleich

Die Vergärung ist bei einer Temperatur von etwa 16 "C durchzuführen, damit das Aroma fruchtig bleibt. Bereits kurz nach Gärende empfiehlt es sich, diese Maische zu Traubenschnaps zu destillieren. Pektinreiche Sorten und Direktträger sind auf jeden Fall unmittelbar nach dem Gärende zu destillieren, um Probleme mit dem Methanolgehalt im fertigen Traubenschnaps zu verhindern.

Traubenbrände sind gekennzeichnet durch zarte Fruchtnoten mit Beerenaromen bis hin zu deutlich intensiven, würzigen Geschmackskomponenten bei diesem Obstbrand. Vor allem Muskatsorten bringen sehr intensive, langanhaltende Schnäpse. Nicht so aromaintensive Sorten, wie etwa Riesling oder Burgunder, führen zu sehr feinen und eleganten Traubenschnäpsen.

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